Archiv

Archiv für Oktober, 2010

Buderus: Kompakt kombiniert

27. Oktober 2010

Neu im Buderus Portfolio: Gas-Brennwertgerät Logamax plus GB172 T50 mit integriertem Warmwasserspeicher

 

Anlagenbetreiber und Hausbesitzer, die bei der Heizungsmodernisierung nur wenig Platz zur Verfügung haben, dürften sich über ein neues Buderus Gerät besonders freuen: Mit dem Logamax plus GB172 T50 hat Buderus, eine Marke von Bosch Thermotechnik, die Produktfamilie um eine weitere, äußerst kompakte Variante ergänzt. Das Gas-Brennwertgerät hat einen 50 Liter Warmwasser-Speicher bereits integriert und lässt sich dank seiner geringen Außenmaße von 60 x 88 x 48 Zentimetern (B x H x T) selbst in kleinen oder nur schwer zugänglichen Räumen aufstellen. Ab November 2010 wird die platzsparende Lösung voraussichtlich lieferbar sein.
Durch den im Gerät integrierten Speicher ist außerdem das Design sehr ansprechend. Einer Einbringung im Wohnbereich steht so nichts im Wege. Das Gerät einschließlich Warmwasser-Speicher bringt rund 78 Kilogramm auf die Waage und lässt sich von zwei Personen schnell montieren. Die Nenn-Heizleistung beträgt 24 kW, im Warmwasserbetrieb erhöht sie sich mittels Booster-Funktion auf knapp 30 kW. Mit einer Warmwasser-Dauerleistung von 690 Litern pro Stunde bietet der Logamax plus GB172 T50 im Verhältnis zur Größe und zum Platzbedarf jederzeit einen sehr hohen Warmwasserkomfort für den Einfamilienhaus-Bereich. Weil der Logamax plus GB172 T50 von vorne geöffnet wird, lassen sich alle Teile leicht erreichen.
Das neue Buderus Gas-Brennwertgerät macht sich zudem doppelt bezahlt: So werden mittels intelligenter Brennwerttechnik hohe Normnutzungsrade von bis zu 109 Prozent erreicht. Desweiteren spart die serienmäßig eingebaute, drehzahlgeregelte Hocheffizienzpumpe der Energieeffizienzklasse A noch zusätzlich Strom. Der Standby-Verbrauch der Basisregelung liegt mit weniger als 2 Watt um mehr als die Hälfte unter dem Stromverbrauch marktüblicher Geräte. Der geringe Energieverbrauch macht sich für den Anlagenbetreiber durch niedrige Betriebskosten bemerkbar. Der Heizungsfachmann wiederum profitiert vom wartungs- und servicefreundlichen Aufbau des Gas-Brennwertgeräts.

Allgemeines

Buderus: Gut geplant ist halb gespart

15. Oktober 2010

Ob Neubau oder Modernisierung: Das EnEV-Beratungstool von Buderus erleichtert die Planung und unterstützt bei der Endkundenberatung.

Das EnEV-Beratungstool von Buderus, eine Marke von Bosch Thermotechnik, hilft von jetzt an nicht nur bei der Auswahl geeigneter Heizsysteme für den Neubau, sondern lässt sich nun auch bei Modernisierungen einsetzen. Die kostenlose Software gibt überschlägig den Primärenergiebedarf, die Energiekosten und die zu erwartenden CO2-Emmissionen von Ein- und Zweifamilienhäusern an. Für den Neubau informiert sie zusätzlich, inwieweit die Werte mit der Energie-Einsparverordnung (EnEV) vereinbar sind. Das erspart komplizierte und zeitintensive Rechenarbeit.
In Deutschland wurden ungefähr 75 Prozent der Wohngebäude vor der ersten Wärmeschutzverordnung und somit natürlich auch vor Inkrafttreten der Energie-Einsparverordnung errichtet. Über kurz oder lang steht dort eine Modernisierung der Heizungsanlage an. Hierbei besteht im Wesentlichen das Ziel einer effizienten und umweltfreundlichen Wärmeerzeugung. Das Programm von Buderus unterstützt den Heizungsfachmann bei dieser Aufgabe: Es schätzt mit wenigen Eingaben den zu erwartenden Primärenergiebedarf sowie die Anlagenaufwandszahl im Neubau ab und gibt bei der Modernisierung die mögliche Energiekosteneinsparung überschlägig an.
Zusätzlich enthält das EnEV-Beratungstool den Buderus Typberater. Möchte zum Beispiel ein Hausbesitzer seine Heizungsanlage modernisieren, muss er nur sechs Fragen beantworten – das Programm schlägt dann die passende Anlagentechnik vor. Mit wenigen Angaben zur bestehenden Anlage lässt sich diese Empfehlung dann hinsichtlich Verbrauchskosten oder CO2-Emission mit dem alten Heiz- und Lüftungssystem vergleichen, sodass Einsparungen durch die moderne Technik gleich deutlich werden. Der Typberater kann ebenso für die Planung eines Neubaus eingesetzt werden. Kundenberatung und Auswahl geeigneter Anlagentechnik verlaufen so wesentlich effizienter.
Das EnEV-Beratungstool lässt sich unter www.buderus.de/enev-beratungstool einfach und schnell herunterladen.

Allgemeines

Mehr Sonne für Mehrfamilienhäuser

6. Oktober 2010
Das neue solarthermische System Logasol SAT-FS von Buderus, eine Marke von Bosch Thermotechnik, ist speziell auf die solare Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung in Mehrfamilienhäusern mit 3 bis 20 Wohneinheiten, Pflegeheimen, kleineren Hotels und ähnlichen Objekten zugeschnitten. Logasol SAT-FS steht für solare Anlagentechnik (SAT) mit integrierter Frischwasserstation (FS). Zum System der SAT-FS gehören außer der Frischwasserstation die Logasol Solar-Komplettstation, ein bis zwei Pufferspeicher Logalux PNR, gegebenenfalls ein Bereitschaftspufferspeicher Logalux PR und abgestimmte Buderus Flach- oder Röhrenkollektoren. Aufgrund der schon vormontierten Baugruppen kann die Anlage einfach und schnell installiert werden.
Die Frischwasserstation Logalux FS40 liefert im hygienischen Durchflussprinzip 40 Liter warmes Wasser pro Minute mit einer Temperatur von 60 Grad C. Als Kaskade sind sogar bis zu 80 Liter pro Minute möglich. Dabei kann der Regler der Frischwasserstation eine Zirkulationspumpe ansteuern. Die Pumpe lässt sich in die Logalux FS40 integrieren. Das erhöht den Warmwasserkomfort zusätzlich, weil damit warmes Wasser ohne Verzögerung an den Zapfstellen verfügbar ist. Zusätzlich kümmert sich die intelligente Regelung um eine gleichmäßige Warmwassertemperatur. Zur Kombination mit Solaranlagen eignen sich die Logalux FS40 und FS80 besonders gut, weil sie sehr niedrige Rücklauftemperaturen zum Pufferspeicher erzeugen und dadurch einen effizienten Betrieb der Solarkollektoren ermöglichen.

Die Logasol Solar-Komplettstation enthält zum Beispiel Durchflussbegrenzer, Solarkreispumpe oder Schwerkraftbremse. Dabei liefert sie sozusagen die Infrastruktur für die weiteren Anlagenkomponenten.

Ein oder zwei parallel verschaltete Pufferspeicher Logalux PNR lagern die solar erzeugte Wärme und dienen als Bereitschaftsspeicher für die Frischwasserstation. Bei besonders großen Anlagen wird ein zusätzlicher Pufferspeicher Logalux PR in Reihe zu den Logalux PNR Speichern geschaltet. Diese physikalische Trennung verbessert wiederum die Betriebsbedingungen für die Solaranlage. Eine temperatursensible Einspeisung des Heizungsrücklaufs über Wärmeleitbleche sorgt für eine stabile Temperaturschichtung und somit für eine möglichst effiziente Warmwasser-Speicherung. Durch den optionalen Einsatz eines zusätzlichen Umschaltventils zur temperatursensiblen Rücklaufeinspeisung der Frischwasserstation lässt sich die Temperaturschichtung im Speicher optimieren.

Das System Logasol SAT-FS eignet sich für Anlagen mit einer Kollektorfläche von 20 bis 100 Quadratmeter. Als zusätzliche Wärmequelle für die Anlage kann zum Beispiel ein Gas-Brennwertkessel dienen. Intelligente Regelungstechnik gibt der Nutzung solarer Wärme den Vorrang. Das System Logasol SAT-FS erfüllt die Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) im Neubau und die länderspezifischen Vorgaben bei der Bestandssanierung, zum Beispiel das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) in Baden-Württemberg.

Allgemeines