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Heizöl Heizöl gehört wie Erdgas zu den
bevorzugt eingesetzten Brennstoffen in Deutschland. Heizöl besteht überwiegend
aus Kohlenstoff. Der Wasserstoffanteil ist mit 13 bis 16 Gewichts-% niedriger
als der von Erdgas. Folglich wird bei der Verbrennung weniger Wasser(dampf) gebildet
und der Unterschied zwischen Brennwert und Heizwert ist entsprechend geringer.

Verbrennung
von Heizöl Als leitungsungebundener Brennstoff ist Heizöl prinzipiell
überall einsetzbar. Preisvorteile entstehen durch freie Wahl des Händlers sowie
Einkauf in größeren Mengen. Ebenso wie Erdgas hat Heizöl sehr gute Voraussetzungen
für einen weitgehend umweltschonenden Einsatz. Die Verwendung von flüssigem Brennstoff
wie Heizöl setzt jedoch voraus, dass dieser erst in die gasförmige Phase überführt
wird, um anschließend mit dem Luftsauerstoff zu reagieren. Das Öl wird unter
hohem Druck durch eine Düse gepresst, in Rotation versetzt und so in feinste Tröpfchen
zerrissen. Über ein Gebläse wird die benötigte Verbrennungsluft zugeführt. Die
Zündung des Luft-Gas-Gemisches erfolgt beim Brennerstart über Zündelektroden,
während der Brennerlaufzeit durch die Flamme selbst.
 | | Funktionsschema eines Ölbrenners |
| Quelle: Buderus | Übersicht
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